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Döner-Box: Die ungesunde Variante des Döners

Döner-Box: Die ungesündeste Art, um Döner Kebab zu genießenDie Döner-Box, die häufig auch als „Pomm-Döner“ oder als „Döner-Tüte“ bezeichnet wird, enthält normalerweise nur Dönerfleisch, Pommes Frites und eine Soße nach Wahl. Der Salat fällt in den meisten Fällen komplett weg, kann in manchen Dönerbuden jedoch optional hinzugekauft werden.

Die Döner-Box erinnert dabei an die Nudelboxen, wie man sie vom China-Imbiss kennt. Sie besteht aus Pappe, hat wahlweise eine individuelle oder gar keine Aufschrift, und ist auch ungefähr so groß wie eine Box aus dem China-Restaurant.

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Zielgruppe: Die Fast-Food-Generation

Die Zielgruppe der Döner-Box besteht aus all denjenigen Personen, die trotz der gesunden Inhaltsstoffe keinen Salat mögen. Auf der Straße sieht man insbesondere Jugendliche sehr häufig mit einer Döner-Box, statt mit einem klassischen Döner-Sandwich. Natürlich gibt es auch genug Erwachsene, die keinen Salat mögen und stattdessen lieber zur Döner-Box greifen.

Natürlich möchten wir an dieser Stelle nicht alle Konsumenten des Pomm-Döners als Salathasser an den Pranger stellen. Manchmal haben schließlich auch gesundheitsbewusste Menschen einfach mal Lust auf Pommes Frites. Wenn in solchen Fällen der große Dönerteller zu viel des Guten ist oder es schnell gehen soll, eignet sich der Pomm-Döner als perfekte Alternative.

So machen Sie sich Ihren eigenen Pomm-Döner

Da es nur drei Zutaten gibt, kann der Pomm-Döner ganz einfach Zuhause nachgemacht werden. Als Behältnis können Sie entweder einen normalen Teller verwenden, oder aber Sie bestellen – für das originale Feeling – selbst ein paar Döner-Boxen (zum Beispiel auf Amazon*). Hinzu kommen dann die drei Hauptzutaten, die natürlich noch mit Salat und Co ergänzt werden können:

  • Dönerfleisch
    Das Dönerfleisch ist das A und O der Döner-Box. Sie können es entweder selbst mit einem Dönergrill herstellen, oder aber Sie kaufen sich fertiges Dönerfleisch aus der Tiefkühltruhe.
  • Pommes Frites
    Pommes Frites gibt es in zahlreichen Varianten, die entweder in einer Fritteuse oder im Backofen zubereitet werden können. Die Fritten aus der Fritteuse schmecken zwar besser, dafür sind die aus dem Backofen um einiges gesünder. Sie enthalten weniger Fett. Eine moderne und gesunde Alternative stellt die Heißluftfritteuse dar, die ebenfalls ohne die Zugabe Fett auskommt.
  • Soße
    Die Soße stellen Sie entweder selber her, oder aber Sie greifen zu einer bereits fertig gemischten Soße aus dem Supermarkt.

Der Pomm-Döner kann nach der Zubereitung natürlich für den letzten Schliff noch mit Gewürzen versehen werden. Wir empfehlen das klassische Dönergewürz Pul Biber, das zwar scharf ist, dafür jedoch ideal zum Eigengeschmack des Dönerfleisches passt.

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Unsere Meinung zur Döner-Box

Wir sind keine großen Fans der Döner-Box, da das Döner-Sandwich hierbei seines gesunden Aspekts beschnitten wird – zumindest in der klassischen Version ohne Salat. Bei der Döner-Box kommt das Fast-Food-Feeling viel mehr durch, da der knackige Salat durch Pommes Frites ersetzt wird.

Des Weiteren muss man sich beim Verspeisen des Pomm-Döners beeilen, da die Soße ansonsten alle anderen Zutaten aufweicht, was absolut grausig schmeckt. Bei Lieferdiensten sollte man unserer Meinung nach deshalb komplett auf den Kauf einer Döner-Box verzichten. Wir haben sie einmal bestellt und mussten sie leider direkt wegwerfen. Die Pommes Frites hatten durch die Soße bereits eine breiige Konsistenz erreicht. Der Tipp mit dem Lieferdienst gilt leider häufig auch für das Döner-Sandwich, sofern der Lieferdienst die Soße nicht separat liefert.