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Döner selber machen: Schritt für Schritt Anleitung

Döner selber machen: Schritt für Schritt zum eigenen DönerJeder Döner-Liebhaber kommt einmal an den Punkt, an dem er seinen Döner selber machen möchte. Sei es aus Interesse, als Party-Gag für die Gäste oder einfach nur, um einmal selbst an allen möglichen geschmacklichen Stellschrauben des Döners drehen zu können.

Im folgenden Artikel finden Sie eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie dabei am besten vorgehen. Wir stellen Ihnen die einzelnen Bestandteile eines Döners vor und geben Ihnen hilfreiche Tipps und Auswahlmöglichkeiten an die Hand.

Aufgrund der unzähligen Kombinationsmöglichkeiten kann man immer wieder neue Rezepte ausprobieren und den verwöhnten Gaumen somit immer wieder aufs Neue überraschen.

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Zutat 1: Das Brot

Krosses Fladenbrot dient als essbare VerpackungDas Brot dient beim Döner als wohlschmeckende und essbare Verpackung. Für welche Art von Brot Sie sich dabei entscheiden, hängt letztendlich von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Auch sollten Sie bedenken, dass eine Dönerrolle im Wrap leichter zu handhaben ist, als ein klassisches Döner-Sandwich.

Die meisten Döner-Liebhaber empfinden das klassische Fladenbrot als beste Variante, da die meisten Döner eben im Fladenbrot serviert werden. Fladenbrote finden Sie so gut wie überall – beim Bäcker, beim Discounter, in der Dönerbude nebenan und im Supermarkt.

Eine andere Möglichkeit sind Wraps, mit denen sich die restlichen Zutaten praktischerweise einrollen lassen. Der größte Vorteil dieser Variante: Fleisch und Gemüse fallen während des Verzehrs nicht einfach aus dem Brot heraus. Solche Wraps gibt es in zahlreichen Varianten im Supermarkt. Die Bezeichnungen reichen dabei von Dürüm, über Yufka bis hin zu Tortilla. Hier müssen Sie selbst herausfinden, welches Produkt Ihnen am besten schmeckt.

Die dritte Möglichkeit stellt das sogenannte Pide dar. Hierbei handelt es sich um eine Art kompaktes Fladenbrot, das einfach nur aufgeschnitten wird. Die Zutaten können danach ganz einfach hinzugegeben werden.

Unser Tipp: Ganz gleich, für welches Brot Sie sich entscheiden: Kurz vor dem Verzehr sollte es kurz im Backofen oder auf einem Toaster erhitzt werden. So wird das Brot schön kross und schmeckt deutlich besser. Außerdem lässt es sich im krossen Zustand erfahrungsgemäß besser aufschneiden.

Wenn Sie gerne backen, bereiten Sie sich Ihr Brot doch einfach selbst zu! Ein klassisches Yufka-Brot benötigt nur wenige Zutaten und ist schnell im heimischen Backofen hergestellt.

Zutat 2: Das Fleisch

Fleisch ist die Hauptzutat eines Döners und liefert viele Proteine und FetteDas Fleisch stellt die Hauptzutat eines Döners dar. Um an entsprechendes Fleisch zu gelangen, gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten:

  • 1. Fertigen Dönerspieß kaufen
    Wer über einen Dönergrill verfügt, der kann fertige Dönerspieße vom Großhändler oder von anderen Quellen beziehen. Der fertige Spieß wird einfach auf den Dönergrill gespannt, kross gegrillt und dann Stück für Stück abgeschnitten.
  • 2. Dönerspieß selber machen
    Die zweite Möglichkeit ist die Herstellung eines eigenen Dönerspießes. Das bedeutet zwar etwas mehr Arbeit, dafür wissen Sie dann genau, welche Zutaten und welches Fleisch verwendet wurden. Auch in diesem Fall benötigt man natürlich einen Dönergrill, um den Spieß überhaupt zuzubereiten zu können.
  • 3. Dönerfleisch aus der Tiefkühltruhe
    Wer über keinen Dönergrill verfügt, der ist auf Dönerfleisch aus der Tiefkühltruhe angewiesen. Dabei handelt es sich um bereits zurechtgeschnittene Fleischstücke, die ursprünglich ebenfalls vom Spieß stammen. Uns schmeckt diese Sorte Dönerfleisch allerdings absolut nicht, weshalb wir davon abraten.

Ganz gleich, für welche Variante Sie sich entscheiden: Traditionell kommt das Fleisch zuerst ins Brot. Sie können zwischen Hähnchen, Pute, Hammel, Lamm, Kalb und Rind wählen. Beachten Sie jedoch bitte, dass die meisten vorgefertigten Dönerspieße vom Großhändler aus gemischten Fleischsorten bestehen.

Alternative für Vegetarier: Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt und Döner selber machen möchte, der kann natürlich auch zu Falafeln statt zu Fleisch greifen. Dabei handelt es sich um frittierte Bällchen, die größtenteils aus Kichererbsen und Bohnen bestehen.

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Zutat 3: Das Gemüse

Frisches Gemüse liefert wichtige Vitamine und SpurenelementeWenn Sie sich für eine Fleisch- und eine Brotsorte entschieden haben, sollten Sie sich überlegen, welche Gemüsesorten Sie gerne im Döner hätten. Grundsätzlich gibt es hier keine festen Regeln. Sie sollten einfach das Gemüse nehmen, das Ihnen und Ihren Gästen am besten schmeckt. Das ist übrigens der große Vorteil beim Döner selber machen. Natürlich sollte das gewählte Gemüse geschmacklich halbwegs zum Rest des Döners passen.

In Deutschland werden traditionell ganz andere Gemüsesorten verwendet, als in der Türkei. Bei uns erfreuen sich vor allem die folgenden Gemüsesorten großer Beliebtheit: Eisbergsalat, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, Krautsalat und manchmal auch Rotkohl. Was Sie auch wählen: Sparen Sie nicht damit! Gemüse ist schließlich gesund.

Zutat 4: Die Soße

Leckere Soßen machen den Döner saftigAuch die Soßen, die in Deutschland zum Döner gereicht werden, sind im Prinzip eine Erfindung der Türken, die den Döner in Deutschland groß gemacht haben.

Für die einzelnen Soßen finden Sie im Netz zahlreiche Rezeptideen. Wenn Sie keine Lust darauf haben, selbst zu experimentieren, können Sie fertige Soßen auch im Discounter oder im Supermarkt erwerben. Empfehlenswert sind zudem Dönerbuden, die auf Feinschmecker spezialisiert sind und ihren Kunden verschiedene fertige Pasten und Soßen anbieten.

Bei uns erfreuen sich vor allem die folgenden Soßen großer Beliebtheit: Tzatziki, Knoblauchsoße, Kräutersoße, Cocktailsoße und scharfe Soße.

Zutat 5: Die kleinen Feinheiten

Pul Biber und andere Gewürze sorgen für die nötige SchärfeGrundsätzlich ist Ihr Döner zum selber machen jetzt fertig. Wenn Sie ihn noch weiter verfeinern möchten, dann finden Sie in der folgenden Auflistung einige weitere Zutaten, die den Geschmack allerdings erheblich verändern können:

  • Pul Biber
    Sie kennen doch sicherlich das rote Gewürz, das in so gut wie jeder Dönerbude steht? Das ist Pul Biber. Dabei handelt es sich um getrocknete und zerstoßene milde und scharfe Paprika, die mit Salz, anderen Gewürzextrakten und Pflanzenöl ergänzt wurde.
  • Salz und Pfeffer
    Zugegeben: Salz und Pfeffer bekommt man nicht oft auf den Döner gestreut. In einigen Dönerbuden ist dies jedoch gang und gäbe. Wer Salz und Pfeffer für eine gute Ergänzung hält, der kann diese Besonderheit natürlich übernehmen.

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Fazit: Döner selber machen ist nicht schwer

Wie Sie sehen, ist Döner selber machen kein Hexenwerk. Mit ein bisschen Vorbereitung sind ein paar Döner schnell hergerichtet.

Der einzige Wermutstropfen: Der Aufwand rentiert sich eigentlich nur dann, wenn mehrere Personen mitessen. Für eine einzelne Person bleibt normalerweise viel zu viel übrig, da manche Gemüsesorten nur in größeren Mengen angeboten werden (zum Beispiel Eisbergsalat).