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Dönersoße: Das sind die drei beliebtesten Soßen

Dönersoße: Das sind die drei beliebtesten Soßen & so machen Sie sieBeim Thema Dönersoße spalten sich die Geister: Die einen lieben sie, da sie den Geschmack des Döners abrundet und ihn saftiger macht, die anderen hassen sie, weil sie alle anderen Zutaten geschmacklich übertüncht.

Obwohl wir jahrelang große Soßenfans waren, bestellen wir unseren Döner seit einigen Monaten nur noch ohne Soße. Der Grund: Auch wir finden, dass die Soße den restlichen Zutaten ihren Eigengeschmack raubt.

Nichtsdestotrotz stellen wir Ihnen im folgenden Artikel die drei beliebtesten Dönersoßen vor und zeigen Ihnen, wo Sie entsprechende Rezepte finden können. Dabei handelt es sich um den Klassiker Tzatziki, die scharfe Soße und Cocktailsoße. 

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Tzatziki: Der Klassiker

Tzatziki (oder auch: Tsatsiki bzw. Zaziki) ist eine griechische Speise, die hauptsächlich aus Joghurt (10 Prozent Fett), Knoblauch, Gurken und Olivenöl besteht.

Die Verwendung als Dönersoße ist eigentlich eine Zweckentfremdung, da Tzatziki normalerweise als Dip für Brot gereicht wird. Brot und Tzatziki sind im griechischen Raum häufig Teil einer Vorspeisenplatte. Diese wird im Griechischen auch als Mezedes bezeichnet.

Nichtsdestotrotz schmeckt Tzatziki – wenn auch zweckentfremdet – auch in Verbindung mit Döner Kebab sehr gut und hat sich mittlerweile zur beliebtesten Dönersoße überhaupt entwickelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kunde ein Döner-Sandwich, einen Dürüm, einen Dönerteller oder auch eine Döner-Box bestellt – Tzatziki ist immer dabei.

Wenn Sie Tzatziki selber machen möchten, bietet Ihnen das Internet Hunderte von Rezeptideen. Alternativ können Sie die Dönersoße in vielen Supermärkten, Discountern und Feinschmeckerläden bereits fertig gemischt kaufen. Dabei müssen Sie natürlich ausprobieren, ob Ihnen die gekaufte Variante überhaupt schmeckt.

Scharfe Soße: Die feurige Dönersoße

Die scharfe Soße im Döner ist nicht für jeden Kunden etwas, weshalb der Dönermann Ihres Vertrauens vermutlich die Frage „mit Scharf?“ stellen wird, bevor die Soße auf dem Döner landet.

Leider gibt es nicht „das eine“ Rezept für scharfe Soße. Im Internet kursieren viele Rezepte zu diesem Thema, die sich teils enorm voneinander unterscheiden. Wir können an dieser Stelle daher keine genauen Angaben über die Zutaten machen. Letztendlich müssen Sie selbst herausfinden, welche Variante der scharfen Soße Ihnen am besten schmeckt.

Tipp: Insbesondere mit dem Dönergewürz Pul Biber entfaltet die scharfe Soße ihr feuriges Aroma.

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Cocktailsoße: Der Exot

Neben Tzatziki und der scharfen Soße stellt die Cocktailsoße den Exoten unter den Dönersoßen dar. Sie ist meist bräunlich gefärbt und enthält oftmals sichtbare Spuren von Kräutern. In welche Richtung der Geschmack geht, können wir leider nicht genau sagen, da dieser undefinierbar schmeckt. Eines haben Cocktailsoßen jedoch gemeinsam: Sie schmecken gut!

Wir haben bereits in vielen Dönerbuden in ganz Deutschland Döner gegessen. Und eines können wir Ihnen versichern: Cocktailsoße schmeckt überall anders. Wie Sie sich sicher denken können, können wir auch an dieser Stelle keine Angaben über die Zutaten machen. Wenn Sie sich selbst an einer Cocktailsoße versuchen möchten, finden Sie zum Beispiel auf Chefkoch.de viele leckere Rezepte.

Eine kleine Anekdote am Rande: In einer Dönerbude im Bonner Raum wurden wir ausgelacht, als wir Cocktailsoße bestellt haben. Der Dönerverkäufer sagte damals, Cocktailsoße sei lediglich eine Mischung aus Ketchup und Mayonnaise. Das stimmt jedoch mit Sicherheit nicht, was alleine schon die sichtbaren Kräuter und der Geschmack beweisen.

Einen Tipp können wir Ihnen am Ende noch mit auf den Weg geben: Kaufen Sie niemals fertige Cocktailsoßen im Supermarkt! Diese sehen zwar aus wie die Cocktailsoße aus der Dönerbude, schmecken jedoch meist sehr unangenehm (häufig extrem nach Essig!).