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Falafel: Die vegetarische Alternative zu Fleisch

Falafel: Die vegetarische Alternative zu DönerfleischDie Falafel kennen die meisten Döner-Fans vor allem als vegetarische Alternative zum herkömmlichen Dönerfleisch. Wer schon einmal Falafeln probiert hat, der weiß, dass die kleinen, schmackhaften Bällchen eine ernsthafte Konkurrenz für Hähnchen und Kalb darstellen können.

Die Falafel stammt ursprünglich aus der arabischen Küche und wird vom Durchschnittsbürger im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika fast täglich konsumiert. Der einleuchtende Grund: Falafeln sind günstig und einfach zu machen.

Doch was sind Falafeln überhaupt und wie gesund sind sie im Vergleich zu Dönerfleisch? Wir haben für Sie die Inhaltsstoffe, die Zubereitungsart und die Geschichte der frittierten Bällchen recherchiert. Im folgenden Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Falafeln wissen müssen. 

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Rezept: Falafeln selber machen

Das Rezept für Falafeln geht einfach und schnellFalafeln bestehen in erster Linie aus Bohnen und Kichererbsen, die zunächst einmal über Nacht eingeweicht werden. Danach zerstampft man sie und dreht sie durch den Fleischwolf, damit ein gleichmäßiges Mus entsteht.

Im nächsten Schritt werden Korianderkraut, Knoblauch, Lauchzwiebeln und Petersilie in kleine Stücke gehackt und hinzugegeben. Außerdem werden der Masse geringe Mengen Backpulver, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel beigemischt. Dill und Cayennepfeffer sind optional. Um den Geschmack zu verfeinern, kann bei Bedarf zudem Bulgur oder Couscous hinzugegeben werden.

Die daraus entstandene Masse wird zusammengemischt und noch einmal durch den Fleischwolf gedreht. Der rohe Teig ist damit fertig und sollte nun einige Zeit ruhen.

Im letzten Schritt werden aus dem Teig kleine Bällchen geformt. Das geschieht entweder per Hand oder mithilfe eines speziellen Falafelportionierers. Danach frittiert man sie, woraufhin sie verzehrbereit sind.

Als Beilagen empfehlen sich Hummus, gebratenes Gemüse und Fladenbrot. Viele Menschen mischen zudem Sesamsoße bzw. Sesampaste (Tahina) hinzu, damit das Gericht nicht zu trocken schmeckt.

Rezepte mit exakten Mengenangaben und Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden Sie zum Beispiel auf Chefkoch.de.

Wie viele Kalorien haben Falafeln?

Zwar sind Falafeln eine vegetarische Alternative zu Dönerfleisch, auf 100 Gramm gerechnet haben sie jedoch sogar eine höhere Energiedichte als zum Beispiel Hähnchen. Hierbei müssen Sie natürlich bedenken, dass sie gleichzeitig über ein größeres Volumen verfügen und deshalb eher satt machen (zehn Stück entsprechen circa 200 Gramm).

  • Kalorien: 324 kcal
  • Protein: 13,9 g
  • Kohlenhydrate: 37 g (davon 4,2 g Zucker)
  • Fett: 12,9 g
  • Ballaststoffe: 9,8 g

Hähnchenfleisch hat im Vergleich dazu auf 100 Gramm circa 258 kcal, 21,7 g Protein, 3,1 g Kohlenhydrate und 17,7 g Fett.

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Die Geschichte der Falafel

Der Ursprung der Falafel ist leider ungeklärtDer Ursprung der Falafel ist – genau wie beim Döner Kebab – sehr umstritten. Manche Experten sind der Meinung, dass Falafeln ihren Ursprung in Ägypten als „Ta’amia“ haben, andere sind davon überzeugt, dass sie von christlichen Kopten als Alternative zu Fleisch während der Fastenzeit erfunden wurden, und wieder andere sehen ihren Ursprung im Libanon oder in Palästina.

In Deutschland gibt es die Falafel seit Anfang der 1980er Jahre. Während es sie ursprünglich nur in arabischen Imbissen gab, wurde die Tradition relativ schnell von türkischen Dönerbuden übernommen. Der Trend in Richtung Vegetarismus/Veganismus findet schließlich immer mehr und mehr Anhänger, die ebenfalls versorgt werden möchten und als potenzielle Kunden für Dönerfleisch wegfallen.